Ich gehe fremd – Mein erstes Android Smartphone

Jetzt ist es geschehen. Mein altes Motorola Telefon hat den Geist aufgegeben und benötige nun einen Ersatz. Da ich mittlerweile fast vollständig auf Apple Produkte umgestellt habe (iPod, iPad2, MacBook Pro, Apple Tv, Apple Airport Extreme, Apple Airport Express), würde es nahe liegen mich für ein Apple Smartphone zu entscheiden. Das iPhone 4S ist schon ein edles und leistungsfähiges Gerät aber ohne einen Vertrag bei einem Provider ist es einfach zu teuer und bietet, für mein Dafürhalten, nicht genügend Gegenwert und Nutzen für diese Preisklasse.
 
Es traf sich gut, das zu genau diesem Zeitpunkt das Samsung Galaxy Gio bei Aldi für 129,- Euro angeboten wurde. Also, nicht lange gezögert und gleich eines gekauft. Nicht schlecht für ein Einstiegs Gerät. Gut, das Display hat eine niedrige Auflösung und der interne Speicher ist etwas knapp bemessen – aber die Performance ist trotz der niedrigen CPU Taktung von 800MHz erstaunlich. Alles läuft flüssig und das Nachladen neuer Apps aus dem Google Play Store geht genauso komfortabel wie im Apple iTunes Store. Ich habe das Gerät trotzdem zurückgegeben, da die WLan Performance nicht seht gut war.
 
Also alles zurück auf Null und ein neues Model auswählen, falls möglich mit einem grösseren Display und mehr Speicher und Performance. Die Wahl fiel wieder nicht auf ein iPhone (nicht einmal ein gebrauchtes aus EBay) sondern auf ein Samsung Galaxy W (4GB interner Speicher, 1.4GHz CPU und hochauflösendes Display mit 800×480 Pixel) für 239,- Euro. Fast doppelt so teuer wie das Gio, aber mit einer weit höheren Performance. Bei diesem Gerät stimmt für mich das Preis-Leistungsverhältnis ( im Gegensatz zum iPhone) und im Google App-Store habe ich mittlerweile einige Apps gekauft, die mich auch im täglichen Leben ( inkl. Job) unterstützen. Viele Apps haben ein IOS Gegenstück, so dass der Datenaustausch mit dem iPad 2 ohne grössere Probleme realisiert werden kann.
 

IPad 3 – Warum ich es zurück geschickt habe

Was habe ich mich auf das iPad 3 gefreut? Gleich nach der Keynote bestellt, wurde es pünktlich zum Starttermin in Deutschland geliefert. Die Logistik hat, wie von Apple zu erwarten, top funktioniert. Freitag Nachmittags geliefert konnte es Abends losgehen, auspacken, einschalten und mit iTunes verbinden. Alles funktionierte problemlos und kurze Zeit später war der Inhalt meines iPad 2 auf das neue Gerät gespielt.

Dann kam der Moment an dem alles fertig war und die ersten Apps gestartet werden konnten. das neue Retina-Display ist einfach SUPER. Alles ist gestochen scharf und selbst feinste Strukturen sind auf Bildern zu erkennen. Die neue Kamera spielt in einer ganz anderen Liga als die des iPad 2. Auch hier ist alles gestochen scharf (dank Autofokus) mit einer sehr guten Auflösung. Visitenkarten von Geschäftskontakten können mühelos gescannt und in die Kontakt Datenbank aufgenommen werden – Klasse!

Was mir gleich auffiel, war dass der Akku sehr schnell leer wurde – das konnte allerdings auch an dem nicht ganz vollen Akku gelegen haben. Habe mir zu diesem Zeitpunkt noch keine wirklichen Gedanken darüber gemacht. Was mir aber auch direkt auffiel war die “schlechte” Empfangsleistung im WLAN. Die angezeigte Signalstärke war niedriger als beim iPad 2 mit regelmässigen Verbindungsaussetzern. Der Browser “hing” für mehrere Sekunden bevor es weiterging – hmm….

Die Wärmeentwicklung war auch spürbar höher als beim iPad 2 und deutlich zu spüren – selbst durch die iPad Hülle von Stilgut.

Ok, das waren die Erfahrungen vom ersten Abend. Das iPad über Nacht an das mitgelieferte Netzteil gehängt und am nächsten Morgen war die Akku-Anzeige auch tatsächlich bei 100%. Beim Frühstück die News gelesen und siehe da, nach ca 30 Minuten zeigte die Ladestandsanzeige nur noch 85% an. Nicht wirklich überzeugend, da ich vom iPad 2 Werte um die 95% gewohnt war. Die Probleme mit dem WLAN bestanden weiterhin – schlechte Empfangsleistung und Aussetzer (mein WLAN wird von einer Apple Airport Extreme bereitgestellt).

Bis zum Nachmittag habe ich den Akku runter auf 30% gebracht, wobei ich gefühlsmässig, in Summe, keine 4-5 Stunden Betrieb hinter mich gebracht habe. Also wieder ans Netzteil gehängt zwecks Vollladung – mein Gott ging das langsam. Bis zum späten Abend wurden keine 100% erreicht – also wieder über Nacht laden.

Habe am nächsten Tag einen Vergleich zwischen dem iPad 2 und dem neuen iPad gemacht und hier setzte meine ganz grosse Enttäuschung mit dem neuen iPad 3 ein. Das iPad 2 konnte in allen Disziplinen mit Ausnahme des Displays und der Kamera punkten. Längere Akku Laufzeit, viel besserer WLAN Empfang ohne Aussetzer, keine Wärmeentwicklung und weniger Gewicht (sind zwar nur ca 50 Gramm aber die merkt man trotzdem)

Meine Zufriedenheit mit dem Produkt war sehr getrübt und ich stellte mir die Frage, ob ich 800Euro für ein unausgereiftes Produkt ausgegeben habe? Klar, einige Dinge könnte Apple mit einem Software-Update bereinigen, aber als langjähriger Apple Kunde weiss ich auch das dies durchaus mehrere Monate dauern kann. Also, das Display ist super, die Kamera ist super, LTE funktioniert in Deutschland nicht, die Ladezeiten sind extrem lang, das Teil entwickelt mehr Wärme und ist schwerer als das iPad 2. Mehr Nachteile als Vorteile und so fiel mir die Entscheidung nicht schwer doch lieber auf die nächste iPad Generation zu warten und das iPad 3 nach 4 Tagen zurück zu schicken.

IPad 3 Pro
– SUPER Display
– SUPER Kamera
– …..

IPad 3 Contra
– lange Akku Ladezeiten
– schlechte WLAN Empfangsleistung
– WLAN Aussetzer
– höhere Wärmeentwicklung
– “empfundene” geringere Akku Laufzeit

Lösung: OS X Lion 10.7.2 – iTunes findet keine Airport Express mehr

Nach dem Update auf OS X Lion und der iTunes Version 10.5.1(42) konnte ich keine Verbindung von iTunes auf dem MacBook Pro zur Airport Express herstellen.
Habe dann im Internet gesucht und folgende Lösung für das Problem gefunden:
Schuld scheint die Einstellung von IPv6 zu sein. Mit den folgenden beiden Befehlen wird iPv6 unter Lion abgeschaltet und iTunes findet die Airport Express wieder. Beide Kommandos müssen im Terminal eingegeben werden:

networksetup -setv6off Ethernet

networksetup -setv6off Wi-Fi

Vielen Dank an Mike in Shawnee aus dem Apple Support Forum!

Lautstärke feiner einstellen

Jeder Mac-User kennt die Lautstärkeeinstellung am Mac. Über zwei Tasten kann die Lautstärke lauter oder leiser eingestellt werden, wobei auf dem Bildschirm ein Lautsprecher und eine Balkenanzeige erscheint. Die Abstufung/Schrittweite ist allerdings sehr grob und nicht zufriedenstellend. Unter Snow Leopard kann man die Lautstärke mit einer einfachen Tastenkombination feiner zu justieren. Einfach Shift + Option (ALT) gedrückt halten und die Lautstärke über die Lautstärketasten wie gewohnt verstellen. Die Zwischenschritte werden durch
Teilbalken angezeigt.

Zeitweises Ausschalten der Stomsparfunktionen beim Macbook

Will man sich einen Film ungestört ansehen, so kann einem der Stromspar-Modus des MacBooks lästig werden. Er kann zwar über die Systemeinstellungen verändert bzw. ausgeschaltet werden, aber dies ist eine permanente Einstellung, die sobald nicht mehr benötigt neu eingestellt werden muss.

Genau hier setzt das Tool „Caffeine“ von Lighthead Software an und ermöglicht die zeitweise Abschaltung des Sleep-/StandBy-Modus. Ein absolut geniales kleines Tool das sich in die Menubar einnistet und damit jederzeit erreichbar ist. Das Symbol zeigt es direkt an:

Kaffee in der Tasse = Sleep-/Standby-Modus ist temporär abgeschaltet
Kaffeetasse leer = Rechner befindet sich im Modus der in den Systemeinstellungen eingestellt wurde

Das allerbeste an der Applikation ist aber der fehlende Preis, denn es kann über den Mac App Store gratis installiert werden.

Bewertung : ++++++

Screensharing mit (Snow-)Leopard

Seit der Veröffentlichung von Leopard gibt es die Möglichkeit andere Rechner im Netzwerk zu verwalten. Dies geht zwar auch mittels VNC ganz gut, aber der Einsatz von „ScreenSharing“ bedarf keiner Fremdsoftware mehr. Es ist schade das Apple diese nützlichen Funktionen nicht mehr in den Vordergrund stellt, im Gegenteil, sie werden fast versteckt und es gibt kaum Dokumentation dazu.

Will man einen Rechner fernsteuern (egal ob Win-PC oder Mac) muss ein VNC Server laufen. Dieser wird auf dem Mac automatisch eingeschaltet sobald man unter Einstellungen->Freigaben->Bildschirmfreigabe einschaltet. Es muss nun nur noch der erlaubte Benutzerkreis (z.B. ein User oder Admin) eingestellt werden und schon kann es losgehen.

Um diesen Rechner nun zu steuern gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Im Finder Menu unter Gehe zu->Mit Server verbinden die IP Adresse des zu steuernden Rechners eingeben (z.B. vnc://192.168.1.14)
oder
2. das Programm ScreenSharing unter /System/Library/CoreServices/screensharing.app starten und dort die IP Adresse (z.B. 192.168.1.14) eingeben.

In beiden Fällen muss man sich auf dem Fremdrechner unter Eingabe eines Usernamen mit entsprechendem Passwort (z.B. auch Admin und Passwort) anmelden.

Einschalt-Sound des MacBook abschalten

Apple hat seinen PCs einen Einschalt-Sound mit auf den Weg gegeben. Bei einem Desktop PC ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, ein Notebook wird aber oft ausserhalb der eigenen vier Wände eingesetzt und so ein lauter Klang kann in einem Hörsaal oder in der Bücherei schon sehr störend sein. Apple hat es leider versäumt in den Systemeinstellungen eine Möglichkeit zum Abschalten vorzusehen. Abhilfe schafft hier das Tool “StartupSoundPrefPane” das bei VersionTracker ladbar ist. Damit ist es kein Problem die Lautstärke einzustellen oder bei Bedarf den Sound ganz abzuschalten (meine bevorzugte Einstellung). Im Netz gibt es Berichte dass es unter Leopard nicht richtig läuft, was ich allerdings nicht bestätigen kann, da es auf meinem Macbook ohne Probleme seinen Dienst verrichtet.

Bewertung : ++++++

Das neue Santa Rosa MacBook ist da

Lange genug habe ich mich ja gegen die Intel MACs gewehrt. Nachdem mein Mini nun schon in die Jahre gekommen ist, habe ich mich nun doch durchgerungen den Mini zu verkaufen und mir einen neuen MAC zu kaufen. Das schwarze MacBook hat es mir schon lange angetan, aber der “veraltete” Chip-Set hat mich davon abgehalten. Im November hat Apple endlich die Santa Rosa Version des MacBook rausgebracht. Zeit also endlich zuzuschlagen und so habe ich mir im Apple Shop ein schwarzes MacBook mit 1GB Ram bestellt und bei einem PC-Versand gleich 4GB RAM für ca. 160 Euro dazu gekauft . Hallo Apple, wie kalkuliert Ihr eigentlich? 800 Euro für 4GB als BTO Version ist etwas daneben – oder ?(Stand 15.11.07 auf der Apple Webseite)

Egal, zurück zum MacBook. Ich bin begeistert. Die Verarbeitung ist super, das Glossy Display (und hier war ich etwas skeptisch) ist sehr gut und Leopard läuft soweit ohne Probleme. Dieser Text wird gerade auf dem neuen MacBook geschrieben – läuft übrigens seit ca. 3 Stunden aus dem Akku und hat noch eine Restkapazität für knapp 2 Stunden. Klasse Leistung soweit.

Das aufgespielte Leopard läuft bisher ohne Probleme aber einige Programme die vorher auf dem Mini unter Tiger gelaufen sind, müssen neu aufgespielt bzw. neu gekauft werden. Gut das die Verfügbarkeit von Universal Binaries mittlerweile kein Problem mehr darstellt. Von einer Sache bin ich besonders beeindruckt. Mein Office 2004 läuft unter Rosetta ohne nennenswerte Geschwindigkeitsverluste und bisher gab es weder Abstürze noch Schwierigkeiten.

Finanzverwaltung auf dem Mac

JA, mein Hauptrechner ist ein Mac Mini und JA ich habe trotzdem noch einen PC im Arbeitszimmer stehen, der, bis vor wenigen Wochen, noch regelmäßig in Betrieb war. Ich war leider gezwungen meine Finanzverwaltung mit einer seit fast 6 Jahren nicht mehr aktualisierten Money 99 Version durchzuführen. Zwar gibt es auch für den Mac Finanzverwaltungs Programme, aber keines kam auch nur annähernd an Money heran (sicherlich eine sehr subjektive Sichtweise). Ich habe dann, nach langem Suchen das Programm Moneydance für mich entdeckt und habe es tatsächlich geschafft meinen gesamten Datenbestand (immerhin seit 1995) erst zu exportiern und in Moneydance zu importieren. Um es gleich vorweg zunehmen – das war kein leichtes Unterfangen und bedeutete eine Menge manuelle Nacharbeit. Dies war nicht zuletzt darin begründet, dass ich meine Investment- und Hypothekenkonten von Hand nachpflegen musste. Kurzum, ich hatte gut und gerne zwei Wochenenden damit zu tun die Daten auf Vordermann zu bringen.

Seitdem pflege ich meine Finanzdaten in Moneydance und bin absolut zufrieden. Moneydance kommt bei den Reports zwar nicht an Money heran, dafür hat es aber einen nicht von der Hand zu weisenden Vorteil – Portabilität!!!

Moneydance ist komplett in Java geschrieben und läuft sowohl unter Linux, Mac OS X als auch Windows. Um ganz sicher zu gehen habe ich das überprüft und hatte keinerlei Probleme mit Win XP, Mac OS X, Debian und Ubuntu.

Bewertung : ++++++

Intel MACs – nun sind sie da

Tja, nach dem Intel MacBook Pro sind jetzt auch die Intel Mac-Mini vorgestellt worden. Ist jetzt die Zeit gekommen um auf die neue Technologie umzusteigen? Diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden. Ja , die neuen sind schneller und fortschrittlicher – aber bei welcher Software kommt das zum Tragen?

Gehen wir die meine regelmässig genutzten Anwendungsgebiete einmal durch:

  • Web-Browser
  • Safari auf dem G4 ist bereits schnell und eine weitere Steigerung der Rechnergeschwindigkeit bedeutet das der Rechner “schneller” auf meine Eingabe wartet.

  • EMail
  • Mail.app ist schnell – einen Vorteil durch einen schnelleren Rechner sehe ich nicht

  • Chatten
  • iChat für den Text-Chatt ist perfekt. Für Video und Sound Chatts bringt ein schnellerer Rechner erhebliche Vorteile in Punkto Fram-Rates und Sprach Qualität.

  • Musik hören
  • Hier nutze ich hauptsächlich iTunes. Videos schaue ich mir mit iTunes nicht an und von daher ist die bisher gezeigte Leistung völlig ausreichend. Mehr Geschwindigkeit benötige ich eigentlich nur sobald ich Titel in MP3 konvertiere um diese per AppleScript auf einen USB MP3 Player zu kopieren.

  • Fotos
  • Die Fotoverwaltung ist sehr rechenintensiv und hier kann man nie genug Rechenpower haben. iPhoto würde hier wohl noch schneller und flüssiger laufen.

  • Office Anwendungen
  • Microsoft Office für den Mac würde auch von einem schnelleren Rechner profitiere. Das setzt allerdings voraus, dass es nativ auf dem Intel Prozessor läuft. Unter Rosetta dürfte die Sache etwas zäh werden (habe hierzu im Netz aber noch keine Benchmarks gesehen!)

    Video und Soundbearbeitung mache ich persönlich nicht und für aufwendige Spiele fehlt mir die Zeit (und wohl auch die Geduld).
    Trotzdem, steht für mich persönlich fest, dass im Augenblick noch keine Notwendigkeit besteht auf einen Intel Mac umzusteigen. Solange die meisten Applikationen (inklusive der vielen kleinen Tools die man sich so im Laufe der Zeit angeschafft hat) nicht als Universal Binarries zur Verfügung stehen, werde ich persönlich den Umstieg hinauszögern. Es bleibt auch noch abzuwarten, wie sich die Umstellung finanziell auswirken wird – sprich wie und ob sich die Softwarehersteller die Universal-Binaries bezahlen lassen. Ich denke ich werde erst einmal auf meinem G4 Mini bleiben und beobachten wie sich die ganze Umstellung entwickelt wird. Es bleibt also spannend!